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Die Kante des Schwertes

Spielfilm

Die Geschichte – basierend auf wahren Tatsachen – erzählt die Ereignisse um das erste ungarische Fechtteam und wie es sich seine Teilnahme an den Olympischen Spielen erkämpfte: ein Kampf, der zum Symbol der so sehnlich erhofften ungarischen Unabhängigkeit werden sollte und gleichzeitig das Selbstbewusstsein und den Stolz dieser Nation untermauerte. Kaiser Franz Joseph billigt die Teilnahme der österreichisch- ungarischen Armeeoffiziere im ungarischen Fechtverband nicht. Da er nicht wagt, hochrangige Offiziere darum zu bitten, deren Uniformen gegen einen ungewissen Erfolg einzutauschen, bemüht sich ein enthusiastischer Sportleiter Talente aus der verachteten, zweitrangingen Bürgerklasse zu rekrutieren.
Und so bildet sich, inmitten einer ungeheuren Kontroverse, unterschiedlichen Interessen, unüberschaubaren Meinungsverschiedenheiten und unversöhnlichen, privaten Leidenschaften und den Belastungen sozialer und religiöser Oppositionen, das Olympische Fechtteam des Jahres 1908 - bestehend aus drei Anwälten, einem Zahnarzt und einem Juristen.

Das Team, welches sich trotz dieser Probleme wie durch ein Wunder zusammenfand, bewältigt zahlreiche innere und äußere Hürden und schafft es unter der Leitung von Jenő Fuchs (dem Gewinner des Einzelwettkampfes nach einem dramatischen Duell) zum so wohlverdienten Olympia-Sieg für das ungarische Fechtteam.