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HA-LCI

Spielfilm

HA-LCI war die Registrierungsnummer des Passagierflugzeuges MALÉV des Typs Tu- 154, welches am 30. September 1975 um 3:45 Uhr morgens Ortszeit, acht Minuten vor dem geplanten Landezeitpunkt, nahe Beirut ohne jegliche Vorwarnung ins Meer stürzte. Fünfzig Passagiere und zehn Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben. Offizielle Ermittlungen behaupteten später, dass unbekannte Gründe zu dem Unglück führten.

Die Ungarische Nachrichtenagentur meldet den Verlust offiziell erst 30 Stunden später, jedoch gibt es schon am nächsten Morgen Gerüchte in Budapest, dass es sich möglicherweise um einen Terroranschlag gehandelt haben könnte. Während die Weltpresse von einem Angriff mit einer Panzerfaust gegen das Flugzeug spricht, gibt es keine Hinweise über den tatsächlichen Hergang.

Was ist wirklich passiert? Handelte es sich tatsächlich um einen Anschlag, und wenn ja - wer steckt dahinter und unter wessen Auftrag? In diesem Polit-Actionthriller suchen ein hochrangiger Offizier des ungarischen Geheimdienstes und der Ehemann einer der Stewardessen, die sich zum Zeitpunkt des Absturzes an Bord befand, nach den Antworten auf diese brisanten Fragen. Sie beginnen selbst parallele Untersuchungen anzustellen, doch diese sind den offiziellen Etablissements und den Interessen der Regierungsorganisationen der involvierten Länder (Ungarn, Libanon, die Sowjetunion, Israel, die Vereinigten Staaten, Großbritannien und verschiedenen palästinensischen Bewegungen) ein Dorn im Auge.

Nach und nach wird unseren Helden klar, dass es aufgrund der politischen Situation im Nahen Osten und der Welt viele mögliche Antworten geben könnte, jedoch scheinen alle beteiligten Parteien zu bevorzugen, die Wahrheit nicht ans Licht kommen zu lassen - gleichgültig wie grausam die Methoden sein mögen, die dafür angewandt werden müssen.